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Beckenboden und Füße

 

 

 

Was bedeutet schwacher Beckenboden?

 

  • steif?
  • schlaff?
  • oder einfach nicht wahrgenommen?

 

Ein gehaltener (steifer) Beckenboden führt zu Verstopfung,

 

Inkontinenz und Unbeweglichkeit in Wirbelsäule und Beinen.

 

 

 

 

 

 

Wenn wir nicht spüren was wir tun – können wir auch nichts ändern!

 

 

C.G. Jung sagt:  Der Beckenboden ist die Wurzel, die Erde auf der wir stehen.

 

 

 

 

Der Beckenboden ist aus meiner Sicht die Sagen umwobenste Muskelgegend überhaupt. Für Viele immer noch ein Ort der Peinlichkeit. Für ebenso Viele werden hier Gelüste verschwiegen und unterdrückt.

 

Bei einigen zu schlaff, bei anderen zu eng und sehr selten in Balance. Emotionale Unsicherheit hebt hier die Regeln der Biomechanik auf und wir verlassen uns aufs Hörensagen. Echte Männer trainieren ihren Beckenboden nicht und sie haben es auch nicht notwendig hören wir. Es ist noch immer eine Domäne der Frauen.

 

Der Beckenboden schließt unseren Körper nach unten hin ab. Sonst würden die Organe hinunterfallen. So einfach ist das. Er lässt die Harnröhre frei passieren.

 

Der Beckenboden ist Gegenspieler unser Atemmuskeln. Durch seine Koordination mit dem Zwerchfell ist er mit diesem Auslöser für Fuß, Knie, Rücken, Darm-Muskeln (Schließmuskeln), Schulter, Nackenprobleme und Kieferprobleme.

 

 

 

Wo beginnt das Beckenboden Training?

 

 

 

Beginnen wir mit einigen Fußübungen:

  • Auf Tennisball steigen
  • Den Fuß massieren
  • Die große Zehe bewegen

 

Bewegliche elastische Füße, mit beweglichen Zehen sind ein Zeichen für einen ausbalancierten Beckenboden! 

 

Danach nehmen wir unseren Beckenboden war.  Am besten durch das muskuläre unterbrechen des Harnstrahles. Wie hat sich die Kraft verändert?

 

 

Fuß und Fußgewölbe:

 

 

Senk- oder Plattfüße verändern Stellung, Spannung und Beweglichkeit des Beckens und somit des Beckenbodens. Waden und Schienbeinmuskulatur heben das Fußgewölbe.

Beide Muskeln ziehen unter die Fußsohle wie ein Steigbügel und heben so das Gewölbe.

 

Ist der Beckenboden im Gleichgewicht, so sind es auch die Füße!

 

Bewegliche elastische Füße, mit beweglichen Zehen sind ein Zeichen für einen ausbalancierten Beckenboden! 

 

Übungen  der Wahrnehmung Fuß -  Beckenboden sind hilfreich!

 

 

Zu Hause die richtigen Muskeln finden:

        

       Im Bereich der Scheide können Frauen die Muskeln außerdem mit dem Finger ertasten:

       Dazu wird der Mittelfinger in die Scheide eingeführt und versucht diesen bewusst mit den Muskeln zu drücken. Der Bauch bleibt entspannt.

        

       Je besser trainiert der Beckenboden ist, umso stärker ist das Zusammenziehen der Muskulatur um den Finger spürbar.

        

       Am angenehmsten ist der "Test" wahrscheinlich beim Sex!

       Bei eingeführtem Penis wird der Beckenboden angespannt, der Penis des Partners mit Muskeln ganz umschlossen - der Mann kann deutlich fühlen, wie stark die Beckenbodenmuskeln bei seiner Partnerin ausgebildet sind.

 

 

Die richtigen Knochen finden:

 

Die Knochen des Beckens sind die Ansatzstellen der Beckenboden Muskeln.

Wir setzen uns auf unsere Hände und spüren:

  • 2 Sitzbeinhöcker
  • 1 Schambein (+ Fuge)
  • 1 Steißbein

Wir nehmen die beiden Beckenhälften wahr!    Wie sind diese ausbalanciert?

 

 

 

Das Steißbein ist möglicherweise (z.B. durch einen Sturz blockiert.)

Wenn das Steißbein feststeckt, dann ist der Beckenboden stark gespannt und die Wirbelsäule nur eingeschränkt beweglich.

Übungen zur Wahrnehmung sind hilfreich!

        

 

Wie sieht der Beckenboden aus?

 

 

Der Beckenboden wird aus drei Muskelschichten gebildet:

1.   Die erste, untere Schicht, hat die Form einer Acht. Diese „8“ windet sich um Harnausgang, Vagina und After

2.   Die zweite Schicht spannt sich von den Beckenschaufeln quer bis zum Schambein.

3.   Die obere dritte Schicht verbindet Kreuzbein und Beckenseiten mit dem Schambein.

 

 

Die Acht :

Die äußere Schicht legt sich wie eine lang gezogene Acht verstärkend um die Öffnungen im Beckenboden - bei der Frau um After, Scheide und Harnröhre –

beim Mann um After und Harnröhre.

 

Die Muskelfasern dieser Schicht verlaufen vom Schambein zum Steißbein.

 

 

Der Fächer :

Die zweite, innere Schicht verläuft großflächiger vom Kreuzbein und Steißbein zu den Seiten des Beckens. Die Muskeln ergeben eine V-Form.

 

Das Dreieck:

Die mittlere Schicht bildet den vorderen Teil des Beckenbodens. Sie verbindet die Sitzbeinhöcker in Höhe des Damms.

 

Durch Muskelfasern und Nervengeflechte sind die Muskelgruppen des Beckenbodens miteinander verschaltet.

Dies führt dazu, dass wir zumeist alle Muskeln gleichzeitig anspannen und lösen.

 

 

Unterscheidung Gesäß- und Beckenbodenmuskulatur:

Oft - vor allem am Anfang - werden die Gesäßmuskeln beim Üben mit angespannt.

Das macht nichts, doch sollte klar sein, dass es sich nicht um dieselben Muskelpartien handelt.

Um den Unterschied zwischen Gesäß- und Beckenbodenmuskulatur festzustellen, setzen wir uns.

Nun spannen wir alle Muskeln rund um Ihren Genitalbereich stark an: Beim Zusammenziehen werden wir ein leichtes Heben, beim Entspannen ein Senken des Körpers wahrnehmen.

Das zeigt, dass wir die Gesäßmuskeln einsetzen!

Nun versuchen wir, die Muskulatur im Genitalbereich anzuspannen, ohne dass es zu dem beschriebenen Heben und Senken kommt.

Mit der Zeit gelingt die Unterscheidung der einzelnen Muskelpartien immer besser.

Diese Sensibilisierung kann auf verschiedene Art und Weise erfolgen. Zum Beispiel durch eine Übung, bei der sich der oder die Übende vorstellt, wie eine Kirsche im Beckenboden durch Muskelanspannung in eine bestimmte Richtung bewegt wird.

 

Atmung-Beckenbodentraining

 

 

Gezielte Atmung kann ein erster Schritt zur Stärkung des Beckenbodens sein, wenn sie über das Zwerchfell gesteuert wird.Chakren Atmung!

 

Beckenboden und Zwerchfell wirken nämlich synergetisch zusammen.

Das heißt, sie heben und senken sich im Gleichklang.

 

Das Zwerchfell begrenzt den Bauchraum nach oben, die Beckenbodenmuskulatur nach unten.

Der Druck in der Bauchhöhle verstärkt den Druck auf Blase und Beckenbodenmuskulatur.

Bei der Einatmung erhöht sich der Druck, das bedeutet:

      

 

Alle Anstrengungen wie Heben, Tragen, Hüpfen müssen mit der Ausatmung verbunden werden,

da die Einatmung der Anspannung der Beckenbodenmuskulatur entgegenwirkt.

Bei der Ausatmung senkt sich der Druck und wir ziehen über die zentrale Faszien Kette des Zwerchfells

die Becken- und Bauchorgane nach oben!

 

Mit dem Ausatmen lassen wir den Fahrstuhl hinauf fahren und in jedem Stockwerk kurz anhalten.

Beim Einatmen fährt er hinunter und wir halten ebenfalls in jedem Stockwerk.

Ziel dieser Übungen ist die Stärkung der Selbstwahrnehmung. Die Übung fördert das Bewusstsein und beeinflusst somit die Gesamtmuskelbefindlichkeit positiv.

 

 

Atemtechnik kombiniert mit  Bewegungsübungen

 

erhöht den Trainingseffekt!

 

 

 

Hinweise für den Alltag:

 

Eine Fehlhaltung sowie eine Dauerbelastung im Alltag z.B. langes Stehen, buckeliges Sitzen, schweres Heben usw. kann zu einer Schwächung der Beckenbodenmuskulatur und nicht selten zu Beschwerden des Rückens führen.

 

Deshalb ist es wichtig die eigenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen einmal zu prüfen und gegebenenfalls zu verändern.

 

Richtiges Heben, Tragen, Bücken, aufrechtes Stehen aber auch „dynamische“ Gehen (Nordic Walking Boom) wirken sich positiv aus.

 

Schon Beckenboden schonendes Husten und Niesen will gelernt sein!

Es ist sinnvoll, gezielt mit Blick „nach oben“ oder zu niesen bzw. zu husten.

 

Wir nützen die Faszienkette um unsere Organe dabei hoch zu ziehen.

Diese plötzlichen und heftigen Ausbrüche können zu starken Erschütterungen führen und sind durch die starke Druckerhöhung im Bauchraum für den Beckenboden belastend.

Husten und Niesen kann Geschwindigkeitsspitzen bis 1000km/h erreichen. Überschall!

        

 

Beim Aufstehen aus dem Bett, zur Seite drehen und dann erst aufrichten!

 

Warum sind die Füße im Zusammenhang mit dem Beckenboden so wichtig?

 

 

Weil es die einfachste Form eines ganzheitlichen Beckenboden Trainings darstellt.

 

 

Eine Beckenfehlstellung mit  daraus folgender Beinlängen Differenz lässt sich über den Fuß gut korrigieren.

 

Großmutter Weisheit:

Schau dir die Zehen des Mannes an der dich glücklich machen soll

und du weist ob er es auch kann!

 

Die Zehen sagen alles über den Zustand unseres Beckenbodens aus.

 

 

Wer hebt und senkt den Fuß?

 

Der Musculus peroneus longus („langer Wadenbeinmuskel“). Die Aufgaben sind das Ausstrecken nach unten und Pronation des Fußes.

Durch ihren Querverlauf gibt die Sehne dem Quergewölbe des Fußes Stabilität.

 

Die Musculi tibialis anterior (lat. Vorderer Schienbeinmuskel) und  M. peroneus longus bilden zusammen den sogenannten „Steigbügel“.

Der Name rührt daher, dass von innen der Musculus tibialis anterior und von außen der Musculus peroneus longus den Fuß wie ein Steigbügel umschließen.

(von außen zur Fußsohle kommend)

Dieser Muskel ist ein Teil der zentralen Faszien Kette und somit mit der Atmung gekoppelt.

 

 

Fahrplan nach oben - die Faszienkette:

 

Der Körperschwerpunkt

 

liegt vor dem Kreuzbein bei Gebärmutter und Blase. Ein Großteil des Organgleichgewichtes (Organsäule: 35 – 40kg) ruht also auf der Blase, der Gebärmutter und der Beckenschaufeln.

 

 

Nun wird auch klar warum wir den Beckenboden nicht isoliert trainieren können. Eine Bewegung der Organe nach oben ist notwendig.

 

Durch die Atmung und das Bewusstsein der Lage ist der Fahrplan nach oben gegeben.

 

Die Leber ist nach oben hin über Bänder mit dem Zwerchfell verbunden.

 

Nach unten hin ist sie mit dem Nabel verbunden und dieser wieder mit der Blase.

 

Das Band welches den Nabel mit der Blase verbindet nennt sich: Ligamentum umbilicale medianum – das mittlerer Leberband. Das ist deshalb so wichtig, weil dieses beim Embryo die Umilical Vene, welche Blut über den Nabel in die Placenta abführt, bildet. Beim Erwachsenen ist sie zu einem starken Band umgebildet. Eben dem L.umilicale medianum.

 

Das mittlere Leberband geht in das runde Leberband über, welches am unteren Rand der Leber vom sichelförmigen Leberband abgelöst wird. Dieses wiederum zieht zwischen den beiden Leberlappen huch zum Zwerchfell.

 

Das Zwerchfell ist jedoch mit dem Herzbeutel verbunden. Der Herzbeutel hängt über Bänder an den Halswirbeln und der 1. Rippe.

 

So wird deutlich, dass wir mit einer aufrechten Haltung (Aufrichtigkeit) und einer entspannten tiefen  Atmung unsere Blase regelrecht nach oben ziehen können.

 

Lassen wir den Kopf hängen verkürzt sich unsere zentrale Faszien Kette und der Druck auf die Blase nimmt zu – sie sinkt ab.

 

Heben wir den Kopf so ziehen wir über die zentrale Faszien Kette unsere Organsäule samt Blase nach oben.

 

 

Strukturen die gleich aussehen, bewegen sich auch gleich!

 

Qerstrukturen im Zusammenhang

 

 

 

 

 

 

Benutzte Quellen:

 

Kraniosakrale Osteopathie-Torsten Liem

Faszien-Serge Paoletti

Osteopathie/Architektur der Balance-K. Dräger, P.van den Heede, H. Kleßen

Das Becken aus osteopathischer Sicht-Guido F. Meert

Anatomy Trains/Myofasziale Meridiane-Thomas W.Myers

Funktionelle Embryologie-Rohen,Lütjen-Drecoll

Embryologie-Keith L Moore, T.Vidhaya N. Persaud

Emotionale Anatomie-Stanley Keleman

Beckenboden Power-Eric Franclin

Das Alta Major Prinzip von Divo Köppen-Weber

Du bist der neue Mensch -  Goldmann Verlag

 

 

Beckenboden und Füße

 

 

 

Was bedeutet schwacher Beckenboden?

 

  • steif?
  • schlaff?
  • oder einfach nicht wahrgenommen?

 

Ein gehaltener (steifer) Beckenboden führt zu Verstopfung,

 

Inkontinenz und Unbeweglichkeit in Wirbelsäule und Beinen.

 

 

 

 

 

 

Wenn wir nicht spüren was wir tun – können wir auch nichts ändern!

 

 

C.G. Jung sagt:  Der Beckenboden ist die Wurzel, die Erde auf der wir stehen.

 

 

 

 

Der Beckenboden ist aus meiner Sicht die Sagen umwobenste Muskelgegend überhaupt. Für Viele immer noch ein Ort der Peinlichkeit. Für ebenso Viele werden hier Gelüste verschwiegen und unterdrückt.

 

Bei einigen zu schlaff, bei anderen zu eng und sehr selten in Balance. Emotionale Unsicherheit hebt hier die Regeln der Biomechanik auf und wir verlassen uns aufs Hörensagen. Echte Männer trainieren ihren Beckenboden nicht und sie haben es auch nicht notwendig hören wir. Es ist noch immer eine Domäne der Frauen.

 

Der Beckenboden schließt unseren Körper nach unten hin ab. Sonst würden die Organe hinunterfallen. So einfach ist das. Er lässt die Harnröhre frei passieren.

 

Der Beckenboden ist Gegenspieler unser Atemmuskeln. Durch seine Koordination mit dem Zwerchfell ist er mit diesem Auslöser für Fuß, Knie, Rücken, Darm-Muskeln (Schließmuskeln), Schulter, Nackenprobleme und Kieferprobleme.

 

 

 

Wo beginnt das Beckenboden Training?

 

 

 

Beginnen wir mit einigen Fußübungen:

  • Auf Tennisball steigen
  • Den Fuß massieren
  • Die große Zehe bewegen

 

Bewegliche elastische Füße, mit beweglichen Zehen sind ein Zeichen für einen ausbalancierten Beckenboden! 

 

Danach nehmen wir unseren Beckenboden war.  Am besten durch das muskuläre unterbrechen des Harnstrahles. Wie hat sich die Kraft verändert?

 

 

Fuß und Fußgewölbe:

 

 

Senk- oder Plattfüße verändern Stellung, Spannung und Beweglichkeit des Beckens und somit des Beckenbodens. Waden und Schienbeinmuskulatur heben das Fußgewölbe.

Beide Muskeln ziehen unter die Fußsohle wie ein Steigbügel und heben so das Gewölbe.

 

Ist der Beckenboden im Gleichgewicht, so sind es auch die Füße!

 

Bewegliche elastische Füße, mit beweglichen Zehen sind ein Zeichen für einen ausbalancierten Beckenboden! 

 

Übungen  der Wahrnehmung Fuß -  Beckenboden sind hilfreich!

 

 

Zu Hause die richtigen Muskeln finden:

        

       Im Bereich der Scheide können Frauen die Muskeln außerdem mit dem Finger ertasten:

       Dazu wird der Mittelfinger in die Scheide eingeführt und versucht diesen bewusst mit den Muskeln zu drücken. Der Bauch bleibt entspannt.

        

       Je besser trainiert der Beckenboden ist, umso stärker ist das Zusammenziehen der Muskulatur um den Finger spürbar.

        

       Am angenehmsten ist der "Test" wahrscheinlich beim Sex!

       Bei eingeführtem Penis wird der Beckenboden angespannt, der Penis des Partners mit Muskeln ganz umschlossen - der Mann kann deutlich fühlen, wie stark die Beckenbodenmuskeln bei seiner Partnerin ausgebildet sind.

 

 

Die richtigen Knochen finden:

 

Die Knochen des Beckens sind die Ansatzstellen der Beckenboden Muskeln.

Wir setzen uns auf unsere Hände und spüren:

  • 2 Sitzbeinhöcker
  • 1 Schambein (+ Fuge)
  • 1 Steißbein

Wir nehmen die beiden Beckenhälften wahr!    Wie sind diese ausbalanciert?

 

 

 

Das Steißbein ist möglicherweise (z.B. durch einen Sturz blockiert.)

Wenn das Steißbein feststeckt, dann ist der Beckenboden stark gespannt und die Wirbelsäule nur eingeschränkt beweglich.

Übungen zur Wahrnehmung sind hilfreich!

        

 

Wie sieht der Beckenboden aus?

 

 

Der Beckenboden wird aus drei Muskelschichten gebildet:

1.   Die erste, untere Schicht, hat die Form einer Acht. Diese „8“ windet sich um Harnausgang, Vagina und After

2.   Die zweite Schicht spannt sich von den Beckenschaufeln quer bis zum Schambein.

3.   Die obere dritte Schicht verbindet Kreuzbein und Beckenseiten mit dem Schambein.

 

 

Die Acht :

Die äußere Schicht legt sich wie eine lang gezogene Acht verstärkend um die Öffnungen im Beckenboden - bei der Frau um After, Scheide und Harnröhre –

beim Mann um After und Harnröhre.

 

Die Muskelfasern dieser Schicht verlaufen vom Schambein zum Steißbein.

 

 

Der Fächer :

Die zweite, innere Schicht verläuft großflächiger vom Kreuzbein und Steißbein zu den Seiten des Beckens. Die Muskeln ergeben eine V-Form.

 

Das Dreieck:

Die mittlere Schicht bildet den vorderen Teil des Beckenbodens. Sie verbindet die Sitzbeinhöcker in Höhe des Damms.

 

Durch Muskelfasern und Nervengeflechte sind die Muskelgruppen des Beckenbodens miteinander verschaltet.

Dies führt dazu, dass wir zumeist alle Muskeln gleichzeitig anspannen und lösen.

 

 

Unterscheidung Gesäß- und Beckenbodenmuskulatur:

Oft - vor allem am Anfang - werden die Gesäßmuskeln beim Üben mit angespannt.

Das macht nichts, doch sollte klar sein, dass es sich nicht um dieselben Muskelpartien handelt.

Um den Unterschied zwischen Gesäß- und Beckenbodenmuskulatur festzustellen, setzen wir uns.

Nun spannen wir alle Muskeln rund um Ihren Genitalbereich stark an: Beim Zusammenziehen werden wir ein leichtes Heben, beim Entspannen ein Senken des Körpers wahrnehmen.

Das zeigt, dass wir die Gesäßmuskeln einsetzen!

Nun versuchen wir, die Muskulatur im Genitalbereich anzuspannen, ohne dass es zu dem beschriebenen Heben und Senken kommt.

Mit der Zeit gelingt die Unterscheidung der einzelnen Muskelpartien immer besser.

Diese Sensibilisierung kann auf verschiedene Art und Weise erfolgen. Zum Beispiel durch eine Übung, bei der sich der oder die Übende vorstellt, wie eine Kirsche im Beckenboden durch Muskelanspannung in eine bestimmte Richtung bewegt wird.

 

Atmung-Beckenbodentraining

 

 

Gezielte Atmung kann ein erster Schritt zur Stärkung des Beckenbodens sein, wenn sie über das Zwerchfell gesteuert wird.Chakren Atmung!

 

Beckenboden und Zwerchfell wirken nämlich synergetisch zusammen.

Das heißt, sie heben und senken sich im Gleichklang.

 

Das Zwerchfell begrenzt den Bauchraum nach oben, die Beckenbodenmuskulatur nach unten.

Der Druck in der Bauchhöhle verstärkt den Druck auf Blase und Beckenbodenmuskulatur.

Bei der Einatmung erhöht sich der Druck, das bedeutet:

      

 

Alle Anstrengungen wie Heben, Tragen, Hüpfen müssen mit der Ausatmung verbunden werden,

da die Einatmung der Anspannung der Beckenbodenmuskulatur entgegenwirkt.

Bei der Ausatmung senkt sich der Druck und wir ziehen über die zentrale Faszien Kette des Zwerchfells

die Becken- und Bauchorgane nach oben!

 

Mit dem Ausatmen lassen wir den Fahrstuhl hinauf fahren und in jedem Stockwerk kurz anhalten.

Beim Einatmen fährt er hinunter und wir halten ebenfalls in jedem Stockwerk.

Ziel dieser Übungen ist die Stärkung der Selbstwahrnehmung. Die Übung fördert das Bewusstsein und beeinflusst somit die Gesamtmuskelbefindlichkeit positiv.

 

 

Atemtechnik kombiniert mit  Bewegungsübungen

 

erhöht den Trainingseffekt!

 

 

 

Hinweise für den Alltag:

 

Eine Fehlhaltung sowie eine Dauerbelastung im Alltag z.B. langes Stehen, buckeliges Sitzen, schweres Heben usw. kann zu einer Schwächung der Beckenbodenmuskulatur und nicht selten zu Beschwerden des Rückens führen.

 

Deshalb ist es wichtig die eigenen Gewohnheiten und Verhaltensweisen einmal zu prüfen und gegebenenfalls zu verändern.

 

Richtiges Heben, Tragen, Bücken, aufrechtes Stehen aber auch „dynamische“ Gehen (Nordic Walking Boom) wirken sich positiv aus.

 

Schon Beckenboden schonendes Husten und Niesen will gelernt sein!

Es ist sinnvoll, gezielt mit Blick „nach oben“ oder zu niesen bzw. zu husten.

 

Wir nützen die Faszienkette um unsere Organe dabei hoch zu ziehen.

Diese plötzlichen und heftigen Ausbrüche können zu starken Erschütterungen führen und sind durch die starke Druckerhöhung im Bauchraum für den Beckenboden belastend.

Husten und Niesen kann Geschwindigkeitsspitzen bis 1000km/h erreichen. Überschall!

        

 

Beim Aufstehen aus dem Bett, zur Seite drehen und dann erst aufrichten!

 

Warum sind die Füße im Zusammenhang mit dem Beckenboden so wichtig?

 

 

Weil es die einfachste Form eines ganzheitlichen Beckenboden Trainings darstellt.

 

 

Eine Beckenfehlstellung mit  daraus folgender Beinlängen Differenz lässt sich über den Fuß gut korrigieren.

 

Großmutter Weisheit:

Schau dir die Zehen des Mannes an der dich glücklich machen soll

und du weist ob er es auch kann!

 

Die Zehen sagen alles über den Zustand unseres Beckenbodens aus.

 

 

Wer hebt und senkt den Fuß?

 

Der Musculus peroneus longus („langer Wadenbeinmuskel“). Die Aufgaben sind das Ausstrecken nach unten und Pronation des Fußes.

Durch ihren Querverlauf gibt die Sehne dem Quergewölbe des Fußes Stabilität.

 

Die Musculi tibialis anterior (lat. Vorderer Schienbeinmuskel) und  M. peroneus longus bilden zusammen den sogenannten „Steigbügel“.

Der Name rührt daher, dass von innen der Musculus tibialis anterior und von außen der Musculus peroneus longus den Fuß wie ein Steigbügel umschließen.

(von außen zur Fußsohle kommend)

Dieser Muskel ist ein Teil der zentralen Faszien Kette und somit mit der Atmung gekoppelt.

 

 

Fahrplan nach oben - die Faszienkette:

 

Der Körperschwerpunkt

 

liegt vor dem Kreuzbein bei Gebärmutter und Blase. Ein Großteil des Organgleichgewichtes (Organsäule: 35 – 40kg) ruht also auf der Blase, der Gebärmutter und der Beckenschaufeln.

 

 

Nun wird auch klar warum wir den Beckenboden nicht isoliert trainieren können. Eine Bewegung der Organe nach oben ist notwendig.

 

Durch die Atmung und das Bewusstsein der Lage ist der Fahrplan nach oben gegeben.

 

Die Leber ist nach oben hin über Bänder mit dem Zwerchfell verbunden.

 

Nach unten hin ist sie mit dem Nabel verbunden und dieser wieder mit der Blase.

 

Das Band welches den Nabel mit der Blase verbindet nennt sich: Ligamentum umbilicale medianum – das mittlerer Leberband. Das ist deshalb so wichtig, weil dieses beim Embryo die Umilical Vene, welche Blut über den Nabel in die Placenta abführt, bildet. Beim Erwachsenen ist sie zu einem starken Band umgebildet. Eben dem L.umilicale medianum.

 

Das mittlere Leberband geht in das runde Leberband über, welches am unteren Rand der Leber vom sichelförmigen Leberband abgelöst wird. Dieses wiederum zieht zwischen den beiden Leberlappen huch zum Zwerchfell.

 

Das Zwerchfell ist jedoch mit dem Herzbeutel verbunden. Der Herzbeutel hängt über Bänder an den Halswirbeln und der 1. Rippe.

 

So wird deutlich, dass wir mit einer aufrechten Haltung (Aufrichtigkeit) und einer entspannten tiefen  Atmung unsere Blase regelrecht nach oben ziehen können.

 

Lassen wir den Kopf hängen verkürzt sich unsere zentrale Faszien Kette und der Druck auf die Blase nimmt zu – sie sinkt ab.

 

Heben wir den Kopf so ziehen wir über die zentrale Faszien Kette unsere Organsäule samt Blase nach oben.

 

 

Strukturen die gleich aussehen, bewegen sich auch gleich!

 

Qerstrukturen im Zusammenhang

 

 

 

 

 

 

Benutzte Quellen:

 

Kraniosakrale Osteopathie-Torsten Liem

Faszien-Serge Paoletti

Osteopathie/Architektur der Balance-K. Dräger, P.van den Heede, H. Kleßen

Das Becken aus osteopathischer Sicht-Guido F. Meert

Anatomy Trains/Myofasziale Meridiane-Thomas W.Myers

Funktionelle Embryologie-Rohen,Lütjen-Drecoll

Embryologie-Keith L Moore, T.Vidhaya N. Persaud

Emotionale Anatomie-Stanley Keleman

Beckenboden Power-Eric Franclin

Das Alta Major Prinzip von Divo Köppen-Weber

Du bist der neue Mensch -  Goldmann Verlag