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Querstrukturen oder horizontale Meridiane

                             des Körpers

 

„die Seele l(i)ebt den Körper“ - emotionale Anatomie

 

 

Bei den Bändern handelt es sich um Verdickungen der Oberflächenfaszie.

(Faszie=  lat. Band, Verbund).  Sie beschränken die Bewegung der darunter liegenden Gewebe.

 

Diese Haltebänder - Faserbänder (Retinakula) sind in traditionellen Anatomietexten nicht beschrieben worden.  Sie sind aber leicht sichtbar und oftmals in den oberflächlicheren Gewebeschichten palpierbar (körperliche Untersuchung mit den Händen).

 

Die exakte Position der Bänder sowie das Ausmaß der Spannung bzw. Einengung können variieren.

 

 

Zehenbänder

Drei Zehenbänder umfassen die, im optimalen Fall, beweglichen Teile unserer Zehengelenke.

 

Fußwurzelband

Das Sprunggelenk sowie der Ansatz der Achillessehne werden von diesem Band begleitet.

 

Knieband

Die Mitte der Kniescheibe und die Kniekehle bedeckt das Knieband.

 

Schambeinband

Das unterste Band des Rumpfes – das Schambeinband – erstreckt sich vom Schambein (Os pubis) auf der Vorderseite entlang der Leistengegend, um die Hüftknochen herum und über das Gesäß und endet an der Verbindungsstelle von Kreuzbein und Steißbein (Os coccygis).

 

Leistenband

Das Band über das untere Abdomen (Bauch) – das Leistenband – ist häufig bei Männern stärker ausgeprägt. Es verbindet die beiden knöchernen Vorsprünge der Beckenknochen auf der Vorderseite (die vorderen oberen Darmbeinstachel). Es fällt meist nach vorne etwas ab, wie ein nach kaudal (fußwärts) gerichteter Bogen. Dieses Band erstreckt sich in lateraler (äußerer) Richtung entlang des oberen Randes des Beckenkammes und endet beim Übergang vom 4. Lendenwirbel zum 5. Lendenwirbel (lumbosakraler Übergang).

 

Nabelband

Das Nabelband kreuzt das Abdomen (Bauch). Es ist wahrscheinlich das in seiner Lokalisation variabelste der Bänder. Es kann das Abdomen auf Höhe des Bauchnabels queren – manchmal erzeugt es eine Falte in der Abdominalwand, vom Nabel ausgehend in beide Richtungen. Es erstreckt sich in lateraler Richtung, von den untersten Rippen der einen Seite zu denen der anderen Seite (speziell zum freien Ende der elften Rippe). Es verläuft entlang der unteren Rippen nach posterior (hinten) und endet am Übergang von den Brustwirbeln zu den Lendenwirbeln.

 

Brustband

Das Brustband verläuft in der Region knapp unterhalb der Brustwarzen und ist optisch das auffälligste. Es ist üblicherweise eine sich nicht bewegende, abgesenkte Region auf der Brust, die Haut scheint an den Rippen und Muskeln festgeklebt zu sein. Auf der Außenseite erstreckt es sich entlang der unteren Grenze des großen Brustmuskels (M.pectoralis major), über den mittleren äußeren Brustkorb und entlang des äußeren Randes des breiten Rückenmuskels (M. latissimus dorsi) nach unten, wo es anfängt, parallel zum Schulterblatt (Skapula), zum Arm hinüber zu ziehen. Der Gurt scheint die untere Spitze der Skapula (Schulterblatt) an den rückwärtigen Rippen festzubinden und endet am Apex (lat. Spitze, Kuppe)der Kyphose der Brustwirbelsäule. Wenn dieser Gurt sehr ausgeprägt ist, dann ist nicht nur der mittlere Brustkorb imprimiert (gedrückt), sondern auch die Fähigkeit, die Rippen bei der Atmung nach außen auszudehnen, eingeschränkt.

 

 

Schlüsselbeinband

Das Schlüsselbeinband oder Halsband schließt die Schlüsselbeine ein und ist Teil des Gewebes, das die Schlüsselbeine auf der Vorderseite an den ersten und zweiten Rippen anheftet. Es kann als Gewebepolster etwas kaudal (fußwärts) von den Schlüsselbeinen und tiefer im Gewebe ertastet werden. In lateraler Richtung erstreckt er sich bis zur Spitze der Schulter, wobei einige Fasern einen Fächer bis hinab in die Achsel bilden. Das Band verläuft entlang der oberen Grenze der Skapula (Schulterblatt) nach hinten und endet am Übergang zwischen Hals- und Brustwirbelsäule.

 

Kinnband

Die Region unterhalb des Kinns – das Kinnband – ist ein Bereich, in dem viele Fasern und Polster konzentriert sind. Dieser Bereich schließt auch das Zungenbein (Os hyoideum) und die Kieferbasis mit ein. Das Band verläuft knapp unterhalb der Ohren und endet zwischen Schädelbasis und erstem Halswirbel (Atlas).

 

Augenband

Das Augenband entspringt am Nasenrücken, quert die Augenhöhle, verläuft oberhalb der Ohren und endet auf der Rückseite des Schädels knapp oberhalb der Höcker am Hinterhaupt.

 

Ohren- oder Schläfenband

Das Band erstreckt sich über den Schädel entlang der frontalen Schädelnaht - Sutura frontalis, bis hin zu beiden Ohren.

 

Schulterband

Wie ein Ring umschließt dieses Band den Bereich des Schultergelenkes.

 

Ellenbogen-Beuge-Band

Auch dieses Band umschließt das Gelenk zwischen Ober- und Unterarm wie ein Ring.

 

Handwurzelband

Die beweglichen kleinen Knochen der Handwurzel bedeckt dieses Band bis hin zum Daumengrundgelenk.

 

Fingerbänder

Drei Fingerbänder umfassen die, im optimalen Fall, beweglichen Teile unserer Fingergelenke.

 

 

 

Querstrukuren können durchaus unseren Hormonhaushalt beeinflussen!

 

Hormon lat. = antreiben

 

Hormone werden von einer endokrinen Drüse oder einem anderen Körperteil produziert.

Für uns gilt es diesem Teil des Körpers besondere Aufmerksamkeit zu schenken und vor allem den Fluss der Körpersäfte in dieser Region zu bewahren.

Verspannungen und deren Auswirkungen auf die hormonproduzierenden Körperteile sind fatal . . . .

 

Eine endokrine Drüse ist eine Drüse, die ihre Hormone ohne Ausführungsgang direkt ins Blut abgibt (endokrin „nach innen abgebend“).

Da alle Hormone endokrin sezerniert (= absondern) werden, benutzt man die Begriffe „endokrine“ und „Hormondrüse“ gleichbedeutend. Die Hormondrüsen sind Teil des endokrinen Systemes zu dem als „Master-Drüse“ der Hypothalamus zählt und zu dem auch vereinzelte endokrine Zellen des Magen- und Darmtraktes gezählt werden. Von diesen werden Hormone ausgeschieden, die die Nahrungsaufnahme und die Verdauung regeln; weitere endokrine Zellen finden sich im Herzen und in der Niere.

Quelle: de.wikipedia.org

 

 

 

Querstrukturen im Zusammenhang mit den nahegelegenen Drüsen:

 

 

Eierstöcke und Hoden – Schambeinband/Leistenband

Ihre Hormonproduktion steuert die geschlechtliche Entwicklung und die Fortpflanzung.

 

Magen und Darm – Leistenband/Nabelband

Die beiden produzieren Hormone welche die Bildung oder Freigabe verdauungsfördernder Enzyme anregen.

 

Bauchspeicheldrüse – Nabelband/Brustband

Ihre Hormone erhöhen oder senken unseren Blutzuckerspiegel.

 

Nieren – Leistenband/Nabelband /Brustband

Ihr Hormon regt die Produktion der roten Blutzellen im Knochenmark an.

 

Nebennieren– Leistenband/Nabelband /Brustband

Diese liegen auf jeder Niere.

Ihre Hormone beeinflussen die Reaktion des Körpers auf Stress, unser Wachstum, den Blutzuckerspiegel und sie regeln unseren Mineralhaushalt über den Urin.

Sie beeinflussen Blutvolumen und Blutdruck und auch die Verteilung der Körperbehaarung.

Ihr Hormon vermindert die Blutmenge und den Blutdruck und sorgt dafür, dass der Flüssigkeitshaushalt im Körper konstant bleibt.

Eines ihrer Hormone ist Kortison.

Dieses wirkt entzündungshemmend. Und bestimmt unseren Stoffwechsel über die Verwertung von Fett, Proteinen und Kohlenhydraten.

 

Herz - Brustband

Freie Beweglichkeit der Querstrukturen hilft mit das Herz frei zu bewegen.

 

Thymusdrüse – Brustband/Schlüsselbeinband

Immunabwehr

Bei der Geburt ist die Drüse ziemlich groß. Sie wächst bis zur Pubertät und schrumpft dann bis auf Gewebsreste.

Die Thymusdrüse ist wesentlich für die Abwehr des Körpers gegen Infektionen. Durch klopfen weitet sie sich wieder aus. 3x tägl. 20sec. Klopfen!

Die Thymusdrüse gehört zum Lymphsystem!

 

Schilddrüse - Brustband/Schlüsselbeinband

Das Hormon der Schilddrüse regelt den Stoffwechsel, das Körpergewicht, den Energieverbrauch und den Herzschlag. 

 

Nebenschilddrüsen - Brustband/Schlüsselbeinband

Diese 4 Drüsen produzieren ein Hormon, welches den Kalziumspiegel im Blut erhöht.

Es bewirkt unter anderem, dass die  Knochen ihr gespeichertes Kalzium abgeben.

 

Hypophyse – Kinnband/Augenband

Ihre Hormone steuern viele andere endokrine Drüsen.

 

Hypothalamus – Kinnband/Augenband

Die Hormone  aus dieser Ansammlung von Nervenzellen an der Gehirnbasis regen andere Drüsen an ihre eigenen Hormone zu produzieren.

 

Zirbeldrüse – Kinnband /Augenband

Ihr Hormon ist Melatonin. Dieses regelt den Körperrhythmus Schlafen – Wachen und kann auch bei der geschlechtlichen Entwicklung beitragen.

Bei Missfunktion = Durchschlafstörungen und stetiges Aufwachen zwischen 2h und 3h Früh!

Durchblutungsstörung der Zirbeldrüse liegt jeder Krebserkrankung zu Grunde und ist deren Auslöser!

 

Lymphe und Lymphgefäße

Die Lymphe ist eine klare, wässrige Substanz, die als Flüssigkeit beginnt die zwischen den Zellen fließt.

Erst wenn diese Flüssigkeit in das Netzwerk aus Lymphkapillaren fließt, wird sie Lymphe genannt.

Nun fließt sie in immer größere Gefäße – die Lymphgefäße. Die Filter der Lymphgefäße sind ihre Lymphknoten.

Die Lymphe fließt  durch die Körperbewegung

wenn Muskelbewegungen stattfinden.

 

 

Zu den Lymphgefäßen gehören außer den Lymphknoten noch die Milz, Thymusdrüse und das Knochenmark.

 

Gehirnnerv = Nervus vagus

Der Nervus vagus ist der zehnte Gehirnnerv. Er ist der größte Nerv des Parasympatikus und an der Regulation der Tätigkeit fast aller inneren Organe beteiligt.

Über die Äste des Nervus vagus sind definitiv alle Organe versorgt.

Ebenso das Senken des Pulses in Ruhe.

 

 

Die aufrichtige Wirbelsäule!

 

Nach 10 Jahren meiner Trainertätigkeit ist mir immer wieder aufgefallen:

Je gerader die Wirbelsäule aus-bzw. aufgerichtet ist, umso weniger Beschwerden sind vorhanden. Auch die Beweglichkeit ist optimal.

 

Die Feldenkrais-Methode geht davon aus, dass sich Kleinkinder noch richtig bewegen. Auffällig dabei ist ihre außerordentlich gerade Haltung!

Die Wirbelsäule bei kleinen Kindern ist gerade.

Erst ab der Schulzeit in der die „Sitztätigkeit“ zunimmt, werden die Krümmungen der WS ausgeprägt.

Da unsere anatomischen Kenntnisse nur von Leichen stammen, kennen wir nur die gekrümmte WS.

Denn nach dem Tod versteifen sich die Krümmungen erst recht. Durch das Sezieren von auf dem Rücken liegenden Toten, verstärkt sich dieser Eindruck noch mehr.

Von einer Kursteilnehmerin erfuhr ich von „Alta Major“. Eine Schauspielerin kam zu demselben Schluss wie ich und sie hat eine Methode entwickelt.

Diese Methode hat die gerade Wirbelsäule zum Ziel.

 

Ich zitiere sie im Folgenden:

 

Das Alta Major Prinzip von Divo Köppen-Weber!

Du bist der neue Mensch -  Goldmann Verlag

 

Schmerzfrei und aufrecht

durch ein neues Bewusstsein unserer Wirbelsäule!

(Alta Major Punkt ist der Kronen Punkt)

 

Die Wirbelsäule sollte im Sitzen gerade sein, wie bei einer sitzenden kleinen Buddha-Statue. Der Kopf sitzt auf der WS wie die Knospe auf dem Stengel einer Rose.

5-7kg wiegt ein Kopf in etwa. Ist die WS gerade kann sie spielend diese gewaltige Last tragen. Ist aber nur ein Wirbel schief auf dem anderen. Führt die Schwere des  Kopfes zu einer Störung in der gesamten WS. Als Folge resultieren Verspannungen und Schmerzen.

Eine gerade Wirbelsäule erfordert von uns absolute Aufrichtigkeit uns selbst gegenüber. Die innere Haltung spiegelt unsere Äußere Haltung wieder. Innere Aufrichtigkeit ist sichtbar!

Die Wirbelsäule ist Anzeiger alter und neuer innerer Probleme.

Die Abbildung 25 zeigt, dass im Stehen zumeist ganz normale Schwingungen oder leichte S-Kurven auftreten:

1.   Im Lendenwirbelbereich aufgrund einer Verschiebung des Beckens und des Kreuzbeines. Welche sich mit dem Aufrichten des Menschen auf 2 Beine ergibt. Also nur ein sehr leichtes „Hohlkreuz“.

2.   Beim Übergang von Brustwirbeln zu Halswirbeln im Schulterbereich.

 

Die Aufrichtung im Bereich zwischen Brustwirbeln und Halswirbeln sollte im Sitzen ebenso im Lot sein, wie im Stehen.

Becken und Kreuzbein sind dabei so beweglich, dass die WS im LW-Bereich senkrecht nach oben führt.

Das funktioniert aber nur, wenn die WS im Übergang vom Kreuzbein zu den unteren Lendenwirbeln überhaupt noch flexibel ist!

Das nach oben ausgerichtete Kreuzbein ist die Basis für die innere Lotline aufrechte WS.

Für beide Abbildungen gilt, dass die Krümmungen der WS erst durch die unterschiedliche Länge und Ausrichtung der Dornfortsätze als optischer Eindruck entsteht.

Dies ist eine häufig übersehene Tatsache. Wir finden auf fast allen Abbildungen in schulmedizinischen Büchern die WS als relativ stark geschwungen.

Diese Art der Darstellung entspricht zwar vielleicht dem bedauerlichen Durchschnitt, nicht aber dem Idealbild einer vollbeweglichen natürlich aufgerichteten Wirbelsäule

 

 

Benutzte Quellen:

 

Kraniosakrale Osteopathie-Torsten Liem

Faszien-Serge Paoletti

Osteopathie/Architektur der Balance-K. Dräger, P.van den Heede, H. Kleßen

Das Becken aus osteopathischer Sicht-Guido F. Meert

Anatomy Trains/Myofasziale Meridiane-Thomas W.Myers

Funktionelle Embryologie-Rohen,Lütjen-Drecoll

Embryologie-Keith L Moore, T.Vidhaya N. Persaud

Emotionale Anatomie-Stanley Keleman

Beckenboden Power-Eric Franclin

Das Alta Major Prinzip von Divo Köppen-Weber

Du bist der neue Mensch -  Goldmann Verlag